Am 23.01.2015 findet in Hamburg der traditionelle Januar-Vortrag von iDeas statt. Dr. Ingo Barth wird über seinen Weg nach der Promotion (nach seiner Doktorarbeit) und anschließend auch über seine Arbeit berichten.
Weitere Infos unter Termine
Am 23.01.2015 findet in Hamburg der traditionelle Januar-Vortrag von iDeas statt. Dr. Ingo Barth wird über seinen Weg nach der Promotion (nach seiner Doktorarbeit) und anschließend auch über seine Arbeit berichten.
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Mit 2 Reiseleitern und 4 Gebärdensprachdolmetscherinnen ist die
Reise vom 22.08 - 08.09.2015 (18 Tage) nach China
speziell für gehörlose Menschen geeignet.
Die Stationen sind: 3 Tage Peking (Große Mauer…), 2 Tage
Xian (Terracotta-Armee), 4 Tage Yangtze-Kreuzfahrt auf einem sehr
schönen Schiff, eine Übernachtung in den Reisterassen von
Longsheng, 2 Tage Kartskegellandschaft am Li-Fluss und 3 Tage
Shanghai. Optional eine 3 Tage Hongkong-Verlängerung.
Es sind noch Plätze frei. Bis 31. Januar mit
Frühbucher-Extra-Rabatt. Die Teilnehmer kommen bisher aus D, CH und
A. Auf Wunsch auch Info-Treffen z.B. in einem Gehörlosenzentrum zu
vereinbaren.
Weitere Informationen: Oestringer Reisen, Fax:
08331-9858165
www.sonderkreuzfahrten.de
Wie kann ich als Hörender sprechen, damit mich ein Schwerhöriger
gut versteht? Tipps und Hinweise gibt die Filmreihe „Die
Hörboten“.
In 12 kurzen Cartoonfilmen werden Situationen gezeigt, in denen
Hörenden und Schwerhörigen einfache Regeln bei der Kommunikation
miteinander helfen. Die Filme sind untertitelt. KOPF, HAND + FUSS
hat die Filme entwickelt und freut sich, wenn viele Menschen die
Filme sehen! Alle Cartoons können gegen eine Gebühr von 5,00 EURO +
1,45 EURO Porto als DVD bestellt werden. Dazu bitte eine Email an
info[at]kopfhandundfuss.de schreiben.
Am 18.1.2015 beginnt im groove - Zentrum für Percussion in Berlin ein Kurs "Trommeln für hörgeschädigte Kinder ab 6 Jahre".
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Bis zum 5. März müssen wir noch warten, dann kommt der französische Film "Verstehen Sie die Béliers?" in die deutschen Kinos. Aber den Trailer (die Vorschau) können Sie schon jetzt sehen. Der macht Appetit auf mehr. In Frankreich haben in 3 Wochen 3 Millionen Menschen den Film in den Kinos gesehen. Sieht so aus, als würde er ein würdiger Nachfolger von "Ziemlich beste Freunde" werden.
Das Besondere an dem Film: Er handelt von einer gehörlosen Familie! Nur die Tochter ist hörend - und dolmetscht für den Rest der Familie. OK, das sollte eigentlich nicht so sein, ist aber wohl immer noch oft die Realität - und erlaubt den Filmemachern, das hörende Publikum mit einzubeziehen. ;-) Ansonsten scheint der Film sehr witzig zu sein. Man darf gespannt sein.
Sehen Sie sich mal den Trailer an!
Berichte über das 6. DEGETH-Festival gab es schon diverse, aber haben Sie schon mal einen mit koreanischen Untertiteln gesehen? Olaf Eschenhagens koreanische Frau Myoae Kang hat im Auftrag des koreanischen Gehörlosenverbands eine Reportage zum Festival gemacht:
Was ist, wenn sowohl das Gehör als auch das Sehen immer schlechter werden oder ganz ausfallen? Informationen, Foto- und Filmbeiträge zeigen die Lebensgefühle von Menschen mit Hörsehbehinderung/Taubblindheit und Beispiele für die Alltagsbewältigung mit einer doppelten Wahrnehmungseinschränkung.
Ausstellung im Café VerWeilheim der Herzogsägmühle in 82362 Weilheim
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Jetzt online: Die Pilotsendung der inklusiven Fernsehshow
"Achterbahn
TV, der Kulturtalk für alle" | Gespräche mit Künstlern,
Akrobatik-Shows, Comedy uvm. (in Lautsprache, Gebärdensprache, mit
Untertiteln und Audiodeskription)
Das Achterbahn-Team hat die häufigsten Fragen (FAQ) zur Sendung
»Achterbahn TV - der Kulturtalk für alle« auf die Achterbahn-Website
gestellt. (FAQ in DGS ist in Arbeit.)
Die Führung in Gebärdensprache am
17. Januar durch die Ausstellung »Chargesheimer.
Die Entdeckung des Ruhrgebiets« im Ruhr Museum
Essen ist eine Reise in das Ruhrgebiet von 1957
mit Heinrich Böll und dem Fotografen Chargesheimer in Schwarz und
Weiß. Neben den Bildern des »schwarzen Reviers« warten neue Blicke
auf die Zeit des Strukturwandels.
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Vom 8. Oktober bis 8. November 2014 machte der Projektleiter des Afrikaprojekts Hilfe für gehörlose Kinder in Afrika Gerhard Ehrenreich mit Manfred Becker und Heike Stöhr eine Reise nach Uganda. In der Gehörlosenschule in Bwanda und in Ntungamo wurden sie mit großer Freude empfangen. Sie haben viele Gespräche geführt und Anregungen gegeben.
Der bekannte Psychologe Dr. Oliver Rien bietet vom 20.-22.03.2015 in Würzburg ein Training in Konfliktmanagement für gehörlose Arbeitnehmer bzw. Gebärdensprachnutzer an. Zielgruppe des Trainings sind gehörlose oder stark hörgeschädigte Arbeitnehmer mit Gebärdensprachkompetenz, die unter Konflikten oder Problemen am Arbeitsplatz leiden und durch das Training zu mehr Handlungskompetentz kommen wollen. Am Ende des Trainings sollte jeder Teilnehmer in der Lage sein, aktuelle Konflikte oder zukünftige Probleme zu erkennen und selber zu lösen. Das Training wird vom Integrationsamt Bayern nach Schwerbehindertengesetz Paragraph 24 finanziell gefördert. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den unten beigefügten Flyern beziehungsweise Anschreiben. Für weitere Fragen können Sie Dr. Rien über info@inklusion-hoergeschaedigt.de kontaktieren.
Dr. Rien wendet sich direkt an gehörlose Arbeitnehmer:
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Anna und Denise schreiben:
Wir studieren Gebärdensprachdolmetschen in Berlin. Für
unsere Abschlussarbeit möchten wir wissen, was Sie sich von
DolmetscherInnen beim Arzt oder im Krankenhaus wünschen. Wir suchen
TeilnehmerInnen für Interviews. Wir möchten zum Beispiel
wissen:
- Wie sollen DolmetscherInnen beim Arzt sein? Wann fühlen Sie sich
wohl?
- Was stört Sie an DolmetscherInnen? Was soll sich ändern?
- Was sollen DolmetscherInnen in bestimmten Situationen beim Arzt
machen?
Haben Sie Interesse? Dann schreiben Sie uns eine Mail:
gsdstudie@gmail.com
Hier geht es zum Gebärdenvideo ![]()
Am 11.01.2015 um 17.00 Uhr wird
das Weihnachtsmärchen ALADIN und die Wunderlampe des Staatstheaters
Kassel mit Übersetzung in die Deutsche
Gebärdensprache gezeigt.
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Der Kölner GSV 1902 e.V. möchte im neuen Jahr eine Bowlingabteilung gründen und sucht dafür noch interessierte Sportler/innen.
Ein Treffen findet am 26.01.2015 um 19 Uhr im Restaurant "Gaffel am Dom" statt.
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"Natalie"? War das nicht ein Film? Klar, hab ich doch schon gesehen! Und jetzt noch ein Buch dazu? Noch einmal lesen, was ich im Film schon gesehen habe? Und wieder die Themen Oralismus und CI? Langweilig! - Langweilig? Weit gefehlt! Ich habe das Buch fast "in einem Rutsch" gelesen, so interessant und spannend ist es. Simone Jung kann nicht nur Filme machen, sondern auch sehr emotional schreiben. Klar, es ist das Buch zum Film, aber es geht darüber weit hinaus. Es schildert sehr anschaulich und einfühlsam, wie es ist, nichts oder nur sehr wenig zu hören. Da muss man sich als hörender Mensch schon sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt haben. Vieles geht einem wirklich unter die Haut. Auch Natalies Entscheidung für das CI und ihr äußerst mühsamer Weg zum Hören werden sehr eindringlich beschrieben. Natalies Eltern, beide Ärzte, hatten sich ursprünglich für ihr Kind eine freiheitliche Erziehung vorgestellt, aber eine lautsprachliche Erziehung für ein gehörloses Kind, die war halt ohne Drill nicht machbar. Da haben sich die Eltern ganz konsequent an die Vorgaben von Susann Schmid-Giovannini gehalten. Über Jahre, fast zwei Jahrzehnte, täglicher Drill. Artikulationskorrekturen und Sprachübungen ohne Ende. Resultat: Natalie beherrscht die deutsche (und die italienische und englische) Sprache perfekt, sie hat die Regelschule besucht (ohne Dolmetscher!), Abitur gemacht und Architektur studiert.
Im Film wird der Eindruck vermittelt, dass es zu diesem steinigen Weg keine Alternative gebe. Anders im Buch. Da taucht auch Sofia auf, Natalies Freundin aus Kindertagen.
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Hermann Eder von XXL-TRAVELFORDEAF präsentiert den neuen Reisekatalog für 2015:
Das alte Jahr neigt sich dem Ende entgegen, und das neue Jahr steht bereits in den Startlöchern. Also höchste Zeit für Eure Urlaubsplanung 2015.
Wer jetzt den Urlaub geschickt legt, kann die Urlaubstage nutzen. Genießt eine Extra-Portion Abenteuer und Entdeckerfreude!
Aus Berlin meldet sich yomma:
"Wir wollen gerne mit euch das neue Jahr 2015 mit einem Workshop und einer abendlichen Party begrüßen, auf künstlerische und gestalterische Art. Das ist unser „y(omm)ear!“
Weitere Infos unter Termine, bei Facebook und im DGS-Video
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"Wir wollen eine Republik!" "Ihr habt doch schon eine!" "Dann wollen wir noch eine haben!" So heißt es, auf Plattdeutsch*, in Thomas Manns Roman "Die Buddenbrooks".
Wenn man Republik durch Untertitel ersetzt, landet man im aktuellen Fernsehprogramm. Untertitel gleich DOPPELT! Gestern Abend wurde der erste Teil des Films "Der Medicus" gezeigt, mit Untertiteln. Die werden ganz normal ins Fernsehbild eingeblendet. Außerdem gibt es Untertitel von Starks zu diesem Film. Statt der ins Fernsehbild eingeblendeten Untertitel kann man also auch Untertitel mit der Starks-App auf Tablet oder Smartphone ansehen. Oder auch gleichzeitig. Die Untertitelversionen sind übrigens gleich. Allerdings sind die Fernsehuntertitel farbig, die von Starks leider nur weiß.
Sie haben gestern Abend den ersten Teil des Films verpasst? Kein Problem, Sie finden ihn eine Woche lang in der ARD-Mediathek. Allerdings nur von 20 - 6 Uhr, da der Film für Jugendliche unter 12 Jahren nicht geeignet ist. Heute Abend gibt es den zweiten Teil, auch wieder doppelt untertitelt. Übrigens, der Film wird als "Director's Cut" gesendet. Das bedeutet, die zwei Folgen sind mit zusammen 180 Minuten länger als der Kinofilm. Deshalb gibt es von Starks gesonderte Untertitel für die TV- und Kinoversionen. Also wenn Sie beim Fernsehen die Starks-Untertitel verfolgen wollen, müssen Sie vorher die zwei TV-Untertiteldateien zum Medicus herunterladen.
* Auf die Forderung nach einer "Repulik" erhält er von Konsul Buddenbrook den Bescheid: "Döskopp . . . Ji heww ja schon een." Vollends absurd ist dann Smolts trotzige Gegenrede: "Je, Herr Kunsel, denn wull wi noch een."
Ihnen ist das grelle Blitzen Ihres Lichtweckers zu hell, und es kommt zu plötzlich? Wie wäre es, wenn Sie Ihre Lieblingslampen an den Wecker anschließen könnten und das Licht ganz langsam heller wird, so, als würde die Sonne aufgehen? Und abends umgekehrt, das Licht geht ganz langsam aus, so wie beim Sonnenuntergang. Das kann der InfiniteRelaxed-Lichtwecker. Zu kaufen gibt es ihn aber noch nicht. Die Entwickler sammeln noch Geld, um die Herstellung finanzieren zu können. Crowdfunding nennt sich das. Viele Leute geben Geld, um die Idee zu unterstützen. Wenn Sie die Idee des sanften Lichtweckers gut finden, können Sie sie mit einer Geldspende fördern.
Weiter Infos zu dem Projekt und die Spendenadresse finden Sie hier:
InfiniteRelaxed -
Lichtwecker / Wakeup Light
Ab Januar 2015 bietet Heike Lüdecke-Streitz (gl) barrierefreie Yoga-Kurse für Gehörlose und gebärdenkompentente Hörende an.
Wann: jeden Mittwoch von 19:30 bis 21:00 Uhr, teilweise auch
dienstags von 17.45 bis 19.15 Uhr
Wo: in Münschen, Ganghoferstr. 80, in der Nähe von Theresienwiese
und Westpark
Weitere Infos auf Heikes neuer Homepage Deaf Yoga Munich
Sascha Grammel, preisgekrönter Puppet Comedian, kann nicht nur "mit dem Bauch", sondern auch mit den Händen reden. Auf Facebook wendet er sich mit einem Weihnachtsgruß an seine gehörlosen Fans. Eine tolle Werbung, nicht nur für seine Gehörlosenshow in einem Jahr, sondern auch für die Gebärdensprache. Über 223.000mal ist das Video schon aufgerufen worden!
Danke, Sascha und Savina!
Euch auch ein frohes Fest - und weiterhin viel Erfolg im
neuen Jahr!
Na, wenn das nicht eine frohe Botschaft ist zu Weihnachten: Der DGB-Präsident Helmut Vogel teilt mit, dass der DGB gerettet ist. Ein Super-Beweis für die Solidarität der Gehörlosen mit ihrem Verband: Bis jetzt wurden durch die verschiedenen Aktivitäten und die Spendenbereitschaft vieler 115.000€ gesammelt. Damit sind zwar noch nicht alle Schulden beglichen, aber das Weiterbestehen des Verbandes ist gesichert. Der DGB ist NICHT PLEITE und wird weiter für die Rechte und Interessen der Gehörlosen kämpfen. Wir wünschen ihm und vor allem auch dem neuen Vorstand viel Glück und viel Erfolg!
Eine frohe Weihnachtsbotschaft des Präsidenten Helmut Vogel
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Jeder Gehörlose kennt ihn! Vielleicht nicht persönlich, aber dafür bewusst bis unbewusst in der eigenen Kopf-Abteilung "Erinnerungen": Albert Fischer (1940 - 2003) alias FISÉ, den gehörlosen Großmeister der Malerei und (wie er sie nannte) der "Gehörlosenkunst". Fisé nannte er sich nicht nur selbst, sondern auch sein "Alter Ego" (= sein anderes Ich!): Die Cartoon-Karikatur mit der langen Spitzen Nase! Fisé gestaltete das Plakat des 1. DeGeTh-Festivals 1997 in München, genauso wie beim 4. Gebärdensprachfestival 1999 in Berlin. Er lebte nicht nur seinen Traum als Berufsmaler, sondern war - zu Lebzeiten - auch einer der besten Gemälderestauratoren und -Gutachter in Bayern. Unvergesslich aber bleibt er vor allem als Karikaturist des Magazins "selbstbewusst werden" (Magazinbeispiel) und Kämpfer für die Anerkennung der Deutschen Gebärdensprache. Als der Kulturpreisträger von 2008 (posthum!) starb, hinterließ er ein riesiges "Loch" in der deutschen Gehörlosenkultur. ( HIER z.B. kann man die Trauerrede von Kulturpreisträgerin Gertrud Mally nachlesen.) |
Dr. Oliver Rien, der bekannte Psychologe aus dem Hörgeschädigtenbereich, hat eine neue Homepage mit vielen interessanten Angeboten zu den Themen Inklusion/Kommunikation/Hörschädigung. Die Angebote richten sich an Behörden, Krankenhäuser und Dienstleister, die hörgeschädigte Kunden haben. Schwerpunkt dieser Seminare ist das Training im Umgang mit hörgeschädigten Kunden und somit das Anliegen, Inklusion zu fördern. Daneben gibt es auch Angebote für Gehörlose, Schwerhörige, CI-Träger, Eltern hörgeschädigter Kinder und Fachleute aus dem Hörgeschädigtenbereich zu den Themen Bildung, Begutachtung hörgeschädigter Kinder in der Regelschule und Konfliktmanagement im Arbeitsleben und vieles mehr. Dr. Rien laädt Sie dazu ein, seine Homepage www.inklusion-hoergeschaedigt.de zu besuchen und freut sich über Rückmeldungen.
Martina Bergmann vom Museumsdienst Hamburg kann für das erste Vierteljahr 2015 wieder auf ein vielfältiges Programm hinweisen:
Liebe gehörlose, schwerhörige und gebärdende
Kulturinteressierte,
Ihr kennt vielleicht die Fotoapparate von der Firma Leica? Wie hat
sich die Kamera Leica entwickelt, seit sie als
„Liliputkamera“ 1914 entwickelt und 1925 auf den Markt
kam? Dieser, sehr interessante Teil der Geschichte in Deutschland,
ist zu sehen in der Ausstellung „Augen auf! 100 Jahre Leica
Fotographie“.