Julian Bleicken hat für seine Bachelor-Arbeit eine Umfrage
gemacht zum Thema "Wie kann man die Marke Tess für hörgeschädigte
Kunden noch attraktiver gestalten?" (s.u.). 266 Personen
haben an der Umfrage teilgenommen. Hier das Fazit:
Die Teilnehmer sind meist berufstätg und schon mehr als 3
Jahre Kunde bei den Tess Relay-Diensten. Den meisten
Hörgeschädigten ist Tess bereits bekannt, aber man ist mit dem
aktuellen Tarif nicht zufrieden. Es ist zu erkennen, dass in den
letzten Jahren leider nur wenige überzeugt werden konnten, Kunde
bei Tess zu werden.
Einer der Hauptgründe sind, neben den zu hohen Kosten, die
nicht optimalen Öffnungszeiten. Die meisten TeilnehmerInnen
würden sich freuen, wenn Tess Relay-Dienste rund um die Uhr und in
Flatrate angeboten würden. Um mehr Barrierefreiheit zu erreichen,
muss man v.a. bei der Bundesnetzagentur (BNA) und in der Politik
Überzeugungsarbeit leisten, so dass auch im Bereich der
Telefonvermittlungsdienste die UN-Konvention berücksichtigt
wird.
Insgesamt verfügt Tess über ein großes Potential, um weiter
auszubauen und Kunden hinzu zu gewinnen. Die Mehrheit der
Teilnehmer ist mit den Tess-Dolmetschern, in Gebärden und Schrift,
zufrieden. Bei der zuständigen Regulierungsbehörde (BNA) muss
Überzeugungsarbeit geleistet und dargestellt werden, welche
Vorteile es für die gesamte Gesellschaft hierzulande hat, wenn die
Tarife kundenfreundlicher gestaltet werden.