Es ist allgemein bekannt, dass Krankheiten zu Hörschädigung und
Ertaubung führen können. Aber nur wenige wissen, dass auch
Medikamente Schwerhörigkeit oder Ertaubung verursachen können. Das
„Deutsche Grüne Kreuz“ schätzt, dass von 15 Mio
Hörgeschädigten etwa 4 Mio Menschen durch Medikamente schwerhörig
wurden, Tinnitus bekamen oder ertaubten.
Ilse Grinz, selbst im Erwachsenenalter durch Medikamente ertaubt,
hat bis zu diesem Zeitpunkt den Beruf der
pharmazeutisch-technischen Assistentin ausgeübt.
Dieses Fachwissen erleichterte es ihr, den Zusammenhang zwischen
Hörschädigung und Medikamentengabe zu erkunden. Über das Ergebnis
wird sie auf dem Kofo berichten.
Wer vermeiden möchte, dass seine Hörschädigung oder sein Tinnitus
durch Medikamente verschlimmert wird oder wer für sich selbst oder
seine Familie Vorsorge treffen möchte (wichtig besonders auch
während einer Schwangerschaft), bekommt auf diesem Kofo wichtige
Informationen.
Mittwoch, 9. November 2011, 19.00 – 21.00, Internat für
Hörgeschädigte Curtiusstraße 4, Essen- Frohnhausen
Referentin Ilse Grinz (ertaubt, Vorsitzende DSB-Ortsverein Essen
e.V.)
Gebärdensprach- und Schriftdolmetscherinnen sind im Einsatz,
eine Induktionsanlage ist ausgelegt.