Der Gehörlosenverband München und Umland e.V. sucht zum 01.03.2012 eine/n hauptamtliche/n Gebärdensprachdolmetscher/in.
Der Gehörlosenverband München und Umland e.V. sucht zum 01.03.2012 eine/n hauptamtliche/n Gebärdensprachdolmetscher/in.
Im Saal der Volkshochschule Kassel diskutieren auf Einladung des Gesundheitsamtes Region Kassel Expertinnen und Experten aktuelle Fragen der Gesundheitsfürsorge. Immer dabei: Dolmis. Damit die Informationen dauerhaft erhalten bleiben und für jedermann zugänglich sind, werden sie "konserviert" und im Internet zur Verfügung gestellt. Natürlich auch mit Dolmis.
Neuestes Thema: "Kopfschmerzen" - Video mit Dolmi
CSD Nordwest in Oldenburg - Gewöhnlich sein, bedeutet normal
sein. Die LGBT Community empfindet sich als genau das. Sie sind
Menschen, die wie alle anderen leben und lieben. Nur wen sie lieben
oder welchem Geschlecht sie sich zugehörig fühlen, weicht von dem
ab, was gemeinhin als üblich empfunden wird. Man kann sagen, sie
entsprechen nicht der gesellschaftlichen Norm. Außergewöhnlich
sein, „anders“ sein, führt immer noch zu
Diskriminierung. Doch »zu einer aufgeklärten Gesellschaft gehört
ein Toleranzbegriff, der
Vielfalt als Normalität begreift.« (Zitat: Gerd Schwandner,
Oberbürgermeister Stadt Oldenburg).
Um diese Vielfalt zu demonstrieren gehen viele Menschen
zum CSD
Nordwest am 16. Juni 2012 zum 18. Mal in Oldenburg auf
die Straße. Die Form der Demonstration ist ebenso alles andere
außer gewöhnlich. Sie ist farbenfroh, fantasievoll und fröhlich.
Neben den ernsten gesellschaftspolitischen Forderungen wird
Lebensfreude demonstriert. Das Motto
„ALLESAUSSERGEWÖHNLICH!“ steht für die Forderung nach
Akzeptanz anderer, nicht „gewöhnlicher“
Lebensweisen.
Frau Schumacher, selbst gehörlos, arbeitet für den
Lohnsteuerberatungsverbund e.V. - Lohnsteuerhilfeverein, und lädt
Sie ein, um Sie in Hamburg bei der Einkommensteuer
(Steuererklärung) barrierefrei zu unterstützen.
Oftmals wird das lästige Thema "Steuererklärung" immer wieder
hinausgeschoben. Aber ohne Einkommensteuererklärung kommt auch
keine Rückzahlung vom Finanzamt, welche manchmal einige hundert
oder sogar tausend Euro betragen kann. Eine kostengünstige
Möglichkeit, dieses Problem zu lösen, kann die Inanspruchnahme
eines Lohnsteuerhilfevereines sein. Im Rahmen einer Mitgliedschaft
berät Frau Schumacher Arbeitnehmer, Beamte und Rentner in
Lohnsteuerfragen und erstellt die komplette
Einkommensteuererklärung, sofern ausschließlich Einkünfte aus
nichtselbständiger Tätigkeit vorliegen.
Die Veranstaltung in Hamburg (Kultur- und Freizeitzentrum Hamburg,
Bernadottestraße 128) findet am 4. Juni 2012 und am 5. Juni
2012 statt. Sie können sich im Vorfeld zu dieser Veranstaltung
anmelden und sich direkt vor Ort zwischen 14.00 Uhr und 19.00 Uhr
beraten lassen.
Die HELIOS Klinik Am Stiftsberg in Bad Grönenbach lädt gehörlose ehemalige Patienten recht herzlich zum diesjährigen Sommerfest am 07. Juli 2012 ein.
Weiteres (Programm, Workshops, Anmeldung) erfahren Sie in diesem
Am nächsten Wochenende ist Pfingsten - ein verlängertes Wochenende. Super! Aber kaum jemand weiß, was an diesen Feiertagen eigentlich gefeiert wird, auch viele gläubige Christen nicht. Das ist aber auch schwer zu verstehen: "Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab." Ob da wohl auch Gebärdensprachen dabei waren, bei diesen "Zungen"? ;-) Wie dem auch sei, Günter Bacher von der Seelsorge für Gehörlose, hörgeschädigte und taubblinde Menschen des Erzbistums München gebärdet die Pfingstgeschichte in einem Video auf YouTube. Vielleicht verstehen Sie die Pfingstgeschichte so ja besser:
„Eine Kultur mehr: Gebärdensprache“
Unter diesem Motto präsentiert der Deutsche Gehörlosen-Bund e.V.
mit der Schirmherrin Frau Bundesministerin für Arbeit und Soziales
Dr. Ursula von der Leyen die Kulturtage
2012. Es ist vor allem in der Gehörlosengemeinschaft
eine Veranstaltung, die mit großer Vorfreude erwartet wird, da die
Kulturtage nicht jedes Jahr stattfinden. Mehr als 3000 Besucher
werden aus dem In- und Ausland in die thüringische Landeshauptstadt
zum Messegelände pilgern und Erfurt damit auf eine besondere und
einzigartige Weise einen kulturellen Beitrag leisten und die
Kulturvielfalt mitten in unserer Gesellschaft bereichern. Deshalb
sind alle Interessierten herzlich willkommen, die Kulturtage 2012
zu besuchen.
Das Projektteam und das Präsidium des Deutschen Gehörlosen-Bundes e.V. präsentieren ein vielfältiges Programm aus Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen, welches in Zusammenarbeit mit Gehörlosen aus dem gesamten Bundesgebiet erarbeitet wurde. Die Beiträge kommen unter anderem aus den Bereichen Deaf Studies, Gebärdensprachen, Gehörlosenbildung, Geschichte und Politik. Die Besucher können auf Fachvorträge und Themen aus dem alltäglichen Leben gehörloser Menschen gespannt sein. Die kulturellen Attraktionen von Künstlern, Poeten und Schaustellern umrahmen den gesamten Ablauf der Veranstaltung. Die Schweiz ist Gastland der Kulturtage 2012 und wird den aktuellen Stand zum Leben gehörloser Menschen in der Schweiz vorstellen.
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Katja und Alexander Hopf schreiben:
Wir sind eine junge hörgeschädigte Familie. Alexander (44 J.) und Katja (38 J.) sind von Geburt an stark schwerhörig, können nicht telefonieren, aber sehr gut kommunizieren. Wir haben einen Sohn, Malte, der jetzt 15 Monate alt und ebenfalls schwerhörig ist.
Malte besucht seit Februar 2012 die "Sternchengruppe" für 1-3-Jährige im hörenden St. Elisabeth Kindergarten in 97250 Erlabrunn. Wir suchen ab sofort eine DGS- und LBG-kompetente Person, die unseren Sohn im Kindergarten als Assistenz begleitet. Sie soll unseren Sohn 6 Stunden täglich bzw. 30 Stunden wöchentlich im Kiga begleiten.
Interessenten wenden sich bitte an Katja Hopf.
Gehörlose und Schwerhörige können sich jetzt beim Theater
Bielefeld bewerben.
Die Plätze für die Zeitsprünge sind stets heiß begehrt, vor allem
dann, wenn der Chefchoreograph Gregor Zöllig und die Tänzer der
Kompanie selbst mit den Laien einen Tanzabend erarbeiten.
Gleich zu Beginn der nächsten Spielzeit wird es einen solchen
Zeitsprung mit dem Titel "Wurzelwärts"
auf der Bühne des Stadttheaters geben. Dabei beschäftigen sich die
Laien unter professioneller Anleitung mit den Fragen der
„Bodenhaftung“ und der Verankerung in der Gesellschaft.
Wo schlagen wir Wurzeln und in welchem Sand? Kann man seine Wurzeln
vergessen oder sein Leben bei den Wurzeln packen? Und wie viele
Wurzeln brauchen wir, um zu wachsen?
Beim Zeitsprung "zu Brahms tanzen" (in der Spielzeit 2008/09) wurde
schon einmal sehr erfolgreich und für alle Seiten bereichernd mit
Gehörlosen und Schwerhörigen gearbeitet. Nun haben die
Choreographen erneut den Wunsch geäußert, dass sie gern noch einmal
Schwerhörige und Gehörlose beim Zeitsprung integrieren möchten. Bei
den Proben wird eine Gebärdensprachdolmetscherin anwesend
sein.
Der Verein zur Förderung
der Integration Behinderter e.V. sucht eine LBG-kompetente
Person zum Üben der LBG und zum späteren Einsatz als
KommunikationsassistentIn in der Schule. Der wöchentliche
Stundenumfang liegt bei ca. 20-25 Stunden. Die Bezahlung erfolgt
nach TVÖD 6. Einsatzort ist die Grundschule Kirchhain /
Langenstein.
Nähere Informationen bei:
susanne-weigel@fib-ev-marburg.de oder unter der Telefonnummer
06421-1696744
Heterophobie??? Phobie bedeutet Angst. Homophobie ist die "die irrationale, weil sachlich durch nichts zu begründende Angst vor homosexuellen Menschen und ihren Lebensweisen“. Heterophobie ist die Umkehrung, also die "starke (krankhafte) Abneigung gegen das andere Geschlecht". Ob es das wirklich gibt? Auf jeden Fall im Theaterstück "Die Heterophobie" von bengie (Benedikt J. Feldmann).
Das Theaterstück »Die Heterophobie« in Deutscher Gebärdensprache handelt von einem jungen heterosexuellen Paar in einer verkehrten Welt. Die Heterosexualität ist keine Normalität und wird von nur wenigen Menschen toleriert und akzeptiert. Das Paar steht vor dem Coming-Out mit unberechenbaren Folgen.
Das Theaterstück »Die Heterophobie« wird vom 21. bis 23. Juni im THEATER STRAHL BERLIN gezeigt.
Das Team Cybermobbing schreibt:
Zurzeit beschäftigen wir uns mit einer Projektarbeit zum Thema "Cybermobbing". Cybermobbing ist eine länger andauernde Schikane, die man über digitale Medien macht. Beim Mobbing gibt es immer zwei Positionen. Die Opferperson und die Täterperson bzw. -personengruppe. Die verschiedenen Formen sind sprachliche Diffamierung, Belästigung, Bedrängung, Beleidigung, Bedrohung und Bloßstellung. Wir wollen gerne herausfinden, ob Sie etwas über Cybermobbing wissen. Sie würden uns sehr helfen, wenn Sie an unserer Umfrage teilnehmen und ehrlich antworten, denn Ihre Meinung ist uns sehr wichtig. Ihre Antworten und Daten werden vertraulich behandelt und nicht weitergegeben.
Umfragelink: http://
DGS-Video: Cybermobbing
„Ehrenamt“- das kennen wir doch alle. Aber wer
engagiert sich und warum überhaupt? Und warum engagiert sich der
eine oder andere noch nicht? Ludwig Herb wird in seinem Vortrag
"ENGAGIERT EUCH!" diese wertvolle Arbeit näher beleuchten und Lust
auf Engagement machen. Der Referent wird den Vortrag in Deutscher
Gebärdensprache (DGS) halten. Für Nicht-Gebärdensprachler wird der
Vortrag vom Gebärdensprachdolmetscher in Lautsprache übersetzt.
Der Vortrag findet statt am Sonntag, den 27. Mai 2012 um 11.30 Uhr
bei KOPF, HAND und FUSS gGmbH in Berlin. Die
Teilnahme am Vortrag ist kostenlos! Bitte melden Sie sich via
Email an. Kinder sind herzlich willkommen. Während des
Vortrages wird es eine kostenlose Kinderbetreuung geben.
Dieser Vortrag ist die fünfte Veranstaltung der 12-monatigen
Vortragsreihe zum Thema „Empowerment of the Deaf“, die
sich an Taube, Schwerhörige und Hörende richtet.
Für Nicht-Berliner wird es eine live-Übertragung via Internet geben. Dazu bitte bei Hannah Schaufelberger anmelden unter schaufelberger@kopfhandundfuss.de
Beim CI-Café treffen Sie CI-Träger, Interessierte und
Fachpersonal des CI-Teams der HNO-Klinik.
Hier können Sie noch offene Fragen stellen, Informationen mitnehmen
und Kontakte zu den Selbsthilfeverbänden (DCIG, DSB) knüpfen.
Kommen Sie einfach vorbei! Eine Anmeldung ist nicht
erforderlich.
Wo: UniversitätsKlinikum Heidelberg, Kopfklinik,
Phoniatrie und Pädaudiologie, Im Neuenheimer Feld 400, 69120
Heidelberg
Raum: Bibliothek der Phoniatrie (2. Stock, ist ausgeschildert)
Wann: 13. Juni 2012, 8. August 2012, 10. Oktober 2012, 12. Dezember
2012, jeweils von 17:00 bis 19:00 Uhr
Der 12. Bundeskongress Politische Bildung findet dieses Jahr
vom 21.05. bis 23.05.2012 in Berlin statt. Seit
1982 haben die Bundeszentrale für politische Bildung und die
Deutsche Vereinigung für Politische Bildung diesen Event gemeinsam
veranstaltet. In diesem Jahr zählt erstmals auch der
Bundesausschuss Politische Bildung zu den Mitveranstaltern des
Kongresses. Der Kongress ist in diesem Jahr die
Abschlussveranstaltung der Aktionstage Politische Bildung, einer
bundes- und europaweiten Kampagne von und für die politische
Bildung. Das Thema des Kongresses lautet in diesem Jahr:
Partizipation. Politische Bildung muss dieses Thema aufgreifen und
in seiner Kontroversität diskutieren.
Martin Zierold, Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mitte,
wird im Rahmen des 12. Bundeskongresses Politische Bildung am
22.05.2012 zum Thema „Mitwirkung für alle? Inklusion und
Exklusion“ referieren (nähere
Infos zum Veranstaltungsort und zur Zeit).
Alle Interessierten sind herzlich willkommen sich den Vortrag
anzusehen, bzw. anzuhören. Ein Gebärdensprachdolmetscher ist vor
Ort.
Alexander Fakoó hat (nach amerikanischem Vorbild) eine Kommunikations-Karte für deutsche gehörlose und schwerhörige Autofahrer zusammengestellt, die man sich auf der Seite http://www.fakoo.de/logos/kommunikationskarte.html in verschiedenen Versionen selbst ausdrucken kann. Falls Sie also Kommunikationsprobleme haben sollten, könnten diese Karten vielleicht hilfreich sein. Ein Beispiel für die Anwendung können Sie in einem Video zum amerikanischen Original sehen: Rochester Deaf Communication Card.
Ständiger Leistungsdruck, Zeitnot, wachsende Anforderungen im
Beruf und im Alltag führen dazu, dass man unter Stress leidet. Doch
was genau bedeutet Stress und wie wirkt er auf unseren Körper?
Darüber wollen wir gemeinsam mit Referentin Katina Geißler
diskutieren.
Wo: Gehörlosenzentrum Nürnberg, Pommernstr. 1,
90451 Nürnberg
Wann: Donnerstag, 14.06.2012, Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 19:00 Uhr
Erkan Uysal arbeitet momentan an einem Filmprojekt in Köln Pesch. Er schreibt:
Das Thema des Films ist „Die Liebe zum Fußball“. Es geht um einen jungen Mann, der eine Kunstrasenfußballhalle übernimmt und dadurch jeden Tag neue und interessante Menschen und Teams kennenlernt, die genauso fußballverliebt sind wie er.
Weil ich Kontakt zu Gehörlosen habe (ich bin zwar hörend, kann aber in Gebärdensprache kommunizieren) und der Meinung bin, dass es unter euch auch sehr viele interessante Gesichter und Charaktere gibt, bin ich auf der Suche nach gehörlosen Filmdarstellern, die an unserem Filmprojekt teilnehmen möchten.
Meldet Euch bitte, falls ihr in der Nähe von Köln wohnt und Lust habt mitzuspielen, unter der E-Mail-Adresse: erkan0104@googlemail.com.
Das Team der Gehörlosen Bergfreunde München veranstaltet am 7. Juli eine Deaf Rock Night. Die Anmeldung läuft noch bis zum 31. Mai (Vorverkauf).
Es treten 3 Rockbands auf: Breitenbach,
Old Age Revolution
und RockSociety. Und für
alle, die es noch etwas heißer mögen, gibt es eine Strippershow.

DGS-Video bei
YouTube
Nein, "vollautomatisch" bekommt man nur selten, was man zum Ausgleich der Hörbehinderung braucht (von CIs mal abgesehen). Ob es nun dem Hörschaden angemessene (und entsprechend teure) Hörgeräte, Dolmetscher für gehörlose Kinder in der Regelschule oder auch Lernmaterialien für die Gebärdensprache sind, oft kommt man um einen Kampf vor Gericht nicht herum. Diese Erfahrung hat Karin Kestner schon oft gemacht. Sie schreibt:
Nach langer Zeit mal wieder ein Urteil gegen eine
Krankenkasse - hier AOK
Die meisten Krankenkassen
übernehmen problemlos die Kosten für Tommys
Gebärdenwelt für hörgeschädigte - auch CI-versorgte -
und kommunikationsbehinderte Kinder zur Sicherstellung der
Kommunikation. Nachdem die Barmer GEK unterdessen zum 3. Mal von
einem Sozialgericht zur Kostenübernahme verurteilt wurde, gibt es
jetzt auch ein
Urteil gegen die AOK Niedersachsen. Es lohnt sich
immer, für sein Recht zu kämpfen, und vielleicht verstehen auch
diese Kassen irgendwann von alleine, was Recht ist. Davon abgesehen
empfiehlt sich immer der Wechsel in eine behindertenfreundlichere
Versicherung.
Am 19. Mai findet die fünfte Deaf Jeans Party statt. Diesmal
aber in einer tollen gemütlichen Bar. Diese Bar gehört der Tochter
der Gehörlosen Kerstin Bräcker. Endlich können die Gehörlosen ihre
Getränke per Gebärden bestellen, und die Musik ist auf voller
Lautstärke, so dass man die Bässe spüren kann .
Wann: 19. Mai ab 19 Uhr
Wo: 42107 Wuppertal, Gathe 91
Eintritt: 2 €
„Architektur – Geschichte - Kunst“. Unter diesem Titel steht eine integrative Führung für Hörende, Gehörlose und Schwerhörige, zu der der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Samstag, 26. Mai, in sein TextilWerk Bocholt einlädt. Begleitet werden Interessierte ab 15 Uhr von Museumsmitarbeiterin Elfriede Heitkamp und Gebärdensprachdolmetscherin Mariebelle Rike.
Termin: 26.5.2012, 15 Uhr
Treffpunkt: Foyer
Kosten: 3 Euro pro Person, ermäßigt 2 €
In Eyholz, einem Dorf in der Schweiz, wird im Herbst im Freilichttheater "Der Holzschuhschlappjer" aufgeführt, der von einer Dolmetscherin in Gebärdensprache übersetzt wird.
Dazu Irene Lettermann von Eyholzkultur:
Der Holzschuhschlappjer, ein sagenumwobenes Wesen, welches um
1840 in den Dörfern und Wäldern rund um Eyholz sein Unwesen trieb.
Unsere Grosseltern kannten die Mythen und Geschichten des
angsteinflößenden Riesen. Sie glaubten in stillen Nächten seine
Schritte und das Rasseln seiner Ketten zu hören. Unserer Generation
und unseren Kindern ist diese Sage leider kein Begriff mehr. Aus
diesem Grunde wollen wir in Eyholz ein einzigartiges
Freilichttheater aufführen.
Grundlage des Stücks ist eine schriftlich überlieferte Sage. Die
Hauptperson stellt einen Gehörlosen dar, welcher zu Lebzeiten zu
Unrecht beschuldigt und verurteilt wird. Und der sich nach seinem
Ableben an der Bevölkerung, in der Gestalt eines Riesen,
rächt…. Aus diesem Grund wollten wir das Stück auch für
Gehörlose besser zugänglich machen. So werden einige der
Liveaufführungen von einer Gebärdensprachdolmetscherin simultan
übersetzt.
Mehr Infos unter www.eyholzkultur.ch
Trailer für Hörende (aber ohne Lautsprache und mit
Zwischentiteln!): http://www.youtube.com/watch?v=5-31Tk0d16U&feature=relmfu
und
für Gehörlose mit Gebärden: http://www.youtube.com/watch?v=7_TTF7urp84&feature=relmfu
Nicole Schäfer (taub, Dipl.soz.arbeiterin und -pädagogin) und
Stephanie Raith-Kaudelka (taub, Dipl.soz.pädagogin) haben mit ihren
Ehemännern in der Schulzestr. 1 in Berlin-Pankow
ein Café neu eröffnet. Das Café heißt "cafe rabenmutter" und ist
jeden Tag von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, vorläufig außer am
Wochenende. Das Café ist offen für alle, ob taub, hörgeschädigt
oder hörend. Es gibt in regelmäßigen Abständen Veranstaltungen, die
auch über die regulären Öffnungszeiten hinausgehen. Nähere
Informationen hierzu kann man auf der Website des Café Rabenmutter finden.
Ebenso ist es auch bei Facebook präsent unter www.facebook.com/caferabenmutter.
Übrigens: Gelegentlich treffen sich im Café auch die
Rabenväter - und alle Raben gehören erstaunlicherweise zur
Gattung der Tauben. 
So hat die Berliner Morgenpost einen Artikel über die neuesten Filme von Regie- und Autorenpaar Ute Sybille Schmitz und Thomas Theo Hofmann betitelt. Filme mit Gehörlosen vor und hinter der Kamera gibt es diesmal gleich im Doppelpack: „Selbst Schuld“, so der Titel des einen Filmes, wird komplett von tauben Jugendlichen gespielt. Und der Erwachsenenfilm „Tonalität“ ist eine Komödie von nur sieben Minuten. - Bis zur Premiere dauert es zwar noch ein halbes Jahr, aber Sie können den Termin ja schon mal vormerken:
Die Premiere für beide Filme wird wieder im Kino Babylon in Berlin Mitte sein. Der Termin steht auch schon fest: 23.11.2012 um 18 Uhr. Wieder einmal soll es ein großes Fest mit bekannten hörenden und gehörlosen Menschen auf der Bühne geben, die durch den Abend führen.
Presseartikel: