Sehr geehrter Herr Herbert
Ich bin auch ein CI-Träger. Sogar der erste Kind der Schweiz!
Ich habe lange darüber gekämpft an der Gebärdensprachgemeinschaft dazugehören. Aus dem Gebärdensprachgemeinschaft wurde aus mir überraschend Gebärdensprachkünstler, Gebärdensprachlehrer entwickelt. Gebärdensprache ist Gottes Geschenk, sodass ich nur positives schreiben kann, was alles aus mich entwickelt, noch kein Fachkraft es versteht (oder noch lange nicht verstehen will).
Ich denke, dem Filmausschnitt vom Sehen statt hören, kann man nicht viel darüber kritisieren. Ich war an der Wettbewerb mit dabei und habe diese Filmausschnitt auch gesehen. Ein Satz und ein Inhalt ist nicht das gleiche Botschaftsübertragung, das man vorsichtig hinterfragen, bzw. nachfragen, musst.
Ebenfalls darf man vom Kunst und Politik nicht vermischen. Die Kunst ist ein Botschaft, welche dem Menschen zum Gedankenstoss bringt oder man geniessen kann.
Der Inhalt vom Gebärdensprachkünstler, Okan Sense, über CI und Gebärdensprache in seinem Kunstbotschaft, der sehr gut gemeint ist, dass es um gemeinwohl der Gebärdensprache handelt unabhängig vom Hörstatus, begrüsse ich seit Jahren sehr.
Anderseits bin ich gegenüber dem CI-Träger sehr kritisch, welche ich es auch davon betroffen bin. Für mich ist es kein Problem, ob die Hörbehinderten Menschen Ci möchte oder nicht. Sonder ich bin dem Einstellung (Haltung, Ethik) vom CI-Träger gegenüber dem Gebärdensprache kritisch, dass Sie dem Gebärdensprache sehr leicht wertabschätzend kann. Dem Brutalität interessiert niemanden:" Gebärdensprache ist seid über 150 Jahren fachlich als auch politisch unterdrückt worden."
Schlussendlich möchte ich mit meinem Motto des gesundem Menschenverstand ausdrücken: "Gemeinsam für Gebärdensprache, unabhängig vom Hörstatus".
Ich hoffe hiermit in Kenntnis setzen zu können.
freundliche Grüsse
Rolf Perrollaz
Schweizer Gebärdensprachkünstler